from 27 February 2018 to 2 March 2018
Karlsruher Institut für Technologie
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Call for Abstracts

 
Abstract submission opening day: 28 July 2017
Abstract submission deadline: 20 October 2017

Hochschuldidaktik als professionelle Verbindung von Forschung, Politik und Praxis

Als wissenschaftliche Disziplin, akademische Personalentwicklung und gelebte Kultur wirkt Hochschuldidaktik auf mehreren Ebenen. Auf der individuellen Ebene unterstützt sie Lehrende in der Planung, Umsetzung und Reflexion ihrer Arbeit. Institutionell gestaltet sie mit, wie etwa innovative Lehrkonzepte in die Struktur von Studiengängen sinnvoll eingebettet werden, und auf bildungspolitischer Ebene arbeitet sie beratend. Als Rahmenbedingungen wirken zugleich die Bildungspolitik und die institutionellen Veränderungen des Wissenschaftssystems, was in den letzten Jahren sowohl Dynamik als auch ein wachsendes Engagement in die Hochschuldidaktik gebracht hat. Eine Vielzahl von Forschungs- und Praxisansätzen sind entstanden, die sich allerdings überwiegend am Primat einer unmittelbar praktischen „Verwertbarkeit“ orientieren. Entwicklungen im Bereich der grundlagentheoretischen oder epistemologischen Forschung bleiben bislang dahinter zurück.

Aber wie sehen sinnvolle Bezüge zwischen der erprobten Praxis, der individuellen Erfahrung von Fachwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern sowie der bildungswissenschaftlichen Grundlagenforschung aus bzw. welche wären zu suchen? Wie können wir mit solchen Verbindungen die Relevanz hochschuldidaktischer Erkenntnisse, Expertise und Erfahrung auf der Ebene der Organisations- und Politikentwicklung vergrößern und sichtbar machen?

Über diese Fragestellungen wollen wir auf der dghd2018 mit Ihnen reflektieren.

Willkommen sind Beiträge, die

a) die aktuellen Entwicklungen und Interdependenzen zwischen Hochschuldidaktik/Hochschulbildungsforschung und OE/Bildungspolitik wissenschaftlich reflektieren,

b) Erkenntnisse anhand gelungener oder gescheiterter Praxis darlegen und/oder

c) individuelle Ansätze und Erfahrungen und deren Transferpotenzial erläutern.

Bitte reichen Sie auch Beiträge aus den Fachdidaktiken einzelner Disziplinen ein.

Beiträge aus und in Kooperation mit den unterschiedlichen hochschuldidaktischen Bezugsdisziplinen, welche die Vielfalt an methodischen und theoretischen Zugängen zu hochschuldidaktischen Fragen deutlich machen, sind ebenfalls möglich. Explizit möchten wir mit diesem Call Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dieser Bezugsdisziplinen ansprechen – etwa aus dem Bereich der Bildungsphilosophie, der Lehr-Lernforschung, der Hochschul(entwicklungs)forschung, der Bildungspolitik, der Mediendidaktik, der wissenschaftlichen Personalentwicklung oder anderer wissenschaftlicher Bezugsrichtungen.

Beitragsformate

Für die dghd2018 bestehen in bewährter Tradition verschiedene Beitragsformate, welche eher forschungsbezogenen und eher praxisorientierten Zugängen zur Hochschuldidaktik gleichermaßen gerecht werden sollen; zugleich besteht auch für die dghd2018 wieder die Wahl zwischen als Gruppeneinreichung organisierten und gemeinsam gestalteten Formaten und solchen mit individueller Einreichung und ggf. thematischer Zuordnung durch die Organisatorinnen und Organisatoren.

Beitragsformen der dghd2018

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Vorbereitung und Einreichung
als Gruppe
Individuelle Einreichung (Einzel- oder Co-Autorenschaft)
Fokus auf gemeinsamer Diskussion
erprobter Praxis oder neuer Entwicklungen
Diskurswerkstatt Workshop

Poster

Fokus auf forschungsbasiertem
Erkenntnisgewinn
Symposium Beitrag für
Impulsforum


Poster

Erläuterungen zu den Formaten:

Diskurswerkstatt (vergleichbar mit den auf der dghd-Tagung in Paderborn 2015 neu etablierten Disqspaces): Im Format der Diskurswerkstatt werden hochschuldidaktische Initiativen, Maßnahmen und Innovationen aus mindestens zwei, höchstens fünf Perspektiven in mehreren Einzelbeiträgen gemeinsam beleuchtet und unter Einbezug der Teilnehmenden diskutiert und hinsichtlich ihrer Gelingensbedingungen und notwendiger Implementationsschritte reflektiert. Einreichungen sind als Gruppe vorzubereiten (Mantelabstract und Abstract der Einzelbeiträge); der Schwerpunkt liegt auf einer diskursiven Auseinandersetzung über das Thema mit den Teilnehmenden; aus der Einreichung sollte erkennbar sein, wie die interaktive Beteiligung der Teilnehmenden umgesetzt und gestaltet wird; Diskurswerkstätten können entweder mit 90-minütiger oder mit 180-minütiger Dauer eingereicht werden.

Symposium (vergleichbar mit entsprechenden Formaten auf wissenschaftlichen Tagungen): Im Format Symposium werden bis zu drei forschungsbasierte hochschuldidaktische Beiträge präsentiert und von einer selbstgewählten Diskutantin oder einem selbstgewählten Diskutanten hinsichtlich ihrer wissenschaftlich-theoriebildenden Bedeutung kritisch beleuchtet. Symposien sind als Gruppe vorzubereiten (max. 3 Einzelbeiträge + Benennung eines Diskutanten/einer Diskutantin; Mantelabstract und Abstracts der Einzelbeiträge); der Schwerpunkt liegt auf der Präsentation wissenschaftlich-hochschuldidaktischer Erkenntnisse unter einem gemeinsamen thematischen Dach sowie der kritischen Kommentierung durch den Diskutanten/die Diskutantin. Symposien können mit 90-minütiger Dauer eingereicht werden.

Workshops: In Workshops werden hochschuldidaktische Projekte und neue Entwicklungen vorgestellt und mit den Teilnehmenden aktiv bearbeitet. Die Workshops umfassen jeweils 90 Minuten, die Einbindung der Teilnehmenden kann auf vielfältige Weise erfolgen.

Beitrag für Impulsforum: In einem 20-minütigen Einzelbeitrag (mit anschließender 10-minütiger Diskussion) werfen die Vortragenden ein Schlaglicht auf ein aktuelles Forschungsergebnis, eine innovative These, theoretische Argumente oder neue Forschungsfragen und diskutieren diese mit den Anwesenden. Beiträge für Impulsforen sind als Einzeleinreichung vorzubereiten (Abstract des Beitrags, ein*e oder mehrere Autor*innen) und werden von den Organisatorinnen und Organisatoren in jeweils 90-minütigen Slots thematisch zugeordnet.

Poster: Poster können sowohl zu praxisnahen als auch zu forschungsbasierten hochschuldidaktischen Interventionen und Erkenntnissen als Einzeleinreichung eingereicht werden (Abstract des Beitrags, ein*e oder mehrere Autor*innen). Sie werden von den Organisatorinnen und Organisatoren in thematischen Clustern zusammengefasst und im Rahmen einer oder mehrerer Poster-Galerien präsentiert.

Fristen und Modalitäten der Einreichung

Bitte bereiten Sie Ihre Einreichungen wie folgt vor:

  • Diskurswerkstatt: Mantelabstract max. 2.000 Zeichen inkl. Leerzeichen und bis zu 5 Einzelbeiträge à max. 1000 Zeichen inkl. Leerzeichen (ohne Literaturangaben)

  • Symposien: Mantelabstract max 2.000 Zeichen inkl. Leerzeichen und bis zu 4 Einzelbeiträge à max. max. 1000 Zeichen inkl. Leerzeichen (ohne Literaturangaben)

  • Workshops: Abstract max. 4.500 Zeichen inkl. Leerzeichen (ohne Literaturangaben)

  • Beiträge für Impulsforen: Abstract max. 4.500 Zeichen inkl. Leerzeichen (ohne Literaturangaben)

  • Poster: Abstract 4.500 Zeichen inkl. Leerzeichen (ohne Literaturangaben)

Die Frist für die Einreichung ist der 20.10.2017. Das Tool wird Anfang August freigeschaltet.

Einladung zum Promovierendenforum

Das Promovierendenforum im Rahmen der Preconference der dghd am 27.2.2018 (ab 14.00 Uhr) unterstützt Doktorand_innen, die in ihrer Promotion zu einem hochschuldidaktischen Thema forschen. Vor allem in der frühen Phase Ihrer Promotion sind Sie zum Forum eingeladen, um Ihr Promotions- bzw. Untersuchungskonzept vorzustellen und mit anderen zu diskutieren. Die Deadline für die Einreichungen zum Promovierendenforum ist – wie bei den anderen Beiträgen zur Tagung- der 20.10.2017, gehen Sie dazu auf den Link zur Abstract-Einreichung.

Um ein weiterführendes Feedback zur Promotion zu ermöglichen, ist die Vortragszeit auf 10-15 Minuten und Diskussion/Feedback je Beitrag auf 15-20 Minuten (insgesamt 30 min je Beitrag) festgelegt.

Struktur und Umfang des Beitragsformat „Promovierendenforum“:
  1. Text für den Abstractband (1.000 Zeichen inkl. Leerzeichen)
  2. Verschlagwortung Ihrer Vorhaben (zur Vernetzung, Unterstützung, Kooperation)

Bitte skizzieren Sie in den entsprechenden Eingabefeldern auch folgende Aspekte:

  • Darstellung der Forschungsfrage (max. 1.000 Zeichen)
  • theoretischer Hintergrund (max. 2.000 Zeichen)
  • geplantes Untersuchungsdesign (max. 3.000 Zeichen)
  • zu erwartende Resultate (max. 2.000 Zeichen)
  • offene Fragen (max. 1.000 Zeichen)
Die Diskussion der Beiträge erfolgt mit eindeutig zugewiesenen Rollen (wie theoretische Verortung, Methodenkritik, hochschuldidaktische Transfermöglichkeiten, Ausblick, Ausweitung/Einengung des Themenfelds etc.) verteilt auf Mitglieder der Forschungskommission und des Promovierendennetzwerks der dghd. Auf Wunsch besteht die Möglichkeit, im Nachhinein von den Moderator_innen Rückmeldung zu bestimmten Fragen einzuholen, u.a. zu Vortragsart. Neben der Diskussion der Beiträge ist es Ziel, die Promovierenden und Teilnehmenden untereinander zu vernetzen. Anschlussmöglichkeiten an Tätigkeiten innerhalb des Promovierendennetzwerks und deren Vertiefung im Rahmen des Netzwerktreffens der Promovierenden werden kurz thematisiert. Der Call zu den weiteren Beiträgen auf der dghd-Tagung in Karlsruhe findet sich unter: www.dghd2018.de Die Online-Kommentierung der Rollen und Kompetenzprofile für in der Hochschuldidaktik Tätige http://kompetenzprofile.blogdat.de/ ist bis zum 21.7.2017 verlängert worden.


Die AG Weiterbildung freut sich über Rückmeldungen.

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